Happy Sukkot

Es ist Ende September und in Israel feiern sie jetzt eine Woche lang Sukkot = das Laubhüttenfest. Was ist das für ein Fest?

Es steht in 3. Mose 23:39-43
„Am 15. Tag des 7. Monats, wenn ihr die Ernte eingebracht habt, sollt ihr sieben Tage lang das Laubhüttenfest zu meiner Ehre feiern. Der erste und der achte Tag sind Ruhetage. Am ersten Tag sammelt ihr die schönsten Früchte eurer Bäume sowie Palmwedel, Zweige von Bachpappeln und anderen dicht belaubten Bäumen. Feiert sieben Tage lang ein fröhliches Fest für mich, den Herrn, euren Gott. Jedes Jahr sollt ihr im siebten Monat eine Woche lang feiern! Diese Ordnung gilt für alle Generationen, wo auch immer ihr lebt. Während der Festwoche sollt ihr in Laubhütten wohnen; das gilt für alle Israeliten im Land. So behalten eure Nachkommen für alle Zeiten im Gedächtnis, dass ich euch Israeliten in Laubhütten wohnen ließ, als ich euch aus Ägypten führte. Ich bin der Herr, euer Gott!«“

1. Das Laubhüttenfest ist also ein Erntedankfest. Als der Tempel in Jerusalem noch stand, sollten alle Männer nach Jerusalem zum Tempel pilgern und Gott dort ein Opfer darbringen. Zuhause bauen sich alle Israelis Hütten auf ihren Dächern und schmücken sie mit Palmwedel und Zweigen von Bäumen. Sie essen als Familie darin und viele schlafen sogar dort. Es soll ein Zeichen sein, dass Israel nicht immer in Häusern gewohnt hat, sondern lange Zeit in Zelten lebte. Selbst Gott wohnte in einem Zelt – Mose spricht von einem „Zelt der Begegnung“. Für Gott war das Zelt ok – er verlangte keine Kirche oder Synagoge. Ihm war nur wichtig, dass er bei seinem Volk sein konnte.

2. Sie feiern den Auszug aus Ägypten. Gott hat das Volk Israel aus der Sklaverei befreit! Der Pharao hasste das Volk Israel. Er zwang alle Israelis zu harter Arbeit und sie bekamen wenig zu essen. Das Volk Gottes litt sehr unter dem Druck, den Schlägen und dem Kindermord. Da die Israelis sich mehrten, gaben die Ägypter das Gesetz heraus, dass sie alle männlichen Babies töten sollten. Gott sah das und er berief Moses, dass er sein Volk aus Ägypten befreien sollte.

 

3. Sie feiern die Treue Gottes. Moses führte das Volk aus Ägypten ins verheißene Land Kanaan. Doch Gott führte sie im Kreis, so dass sie 40 Jahre lang in der Wüste lebten. Es gab dort kein Geschäft, wo sie etwas kaufen oder verkaufen konnten – sie waren total auf Gott angewiesen. Und Gott versorgte sie mit Brot und Fleisch aus dem Himmel und Wasser aus den Felsen. Ihre Kleider gingen nicht kaputt! Das ist doch echt himmlisch oder? Absolute Abhängigkeit von Gott – nur ein lebendiger Gott hält sich an das, was er zugesagt hat. Viele sogenannten Götter versprechen viel, aber der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs steht zu seinem Wort. Wie am Anfang – Gott sprach und es geschah! Und so wird es auch bleiben, denn Gott ist ein ewiger Gott.

Jedes Jahr feiern sie das Fest, weil Gott es so will. Wozu? Weil wir Menschen vergesslich sind für das Gute, was wir mit Gott erlebt haben.

Psalm 103:2 sagt: „Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.“

Als Christen gehören wir zum Volk Israel. Israel ist unsere Wurzel – wir sind eingepfropft in den guten Ölbaum. Wir müssen als Christen nicht alle Feste feiern wie in Israel, aber es ist gut, sie zu kennen und zu wissen, warum sie feiern. Denn Gott weiß, wie wichtig diese Feste für Israel und für uns sind. Gott hat uns auch aus Ägypten herausgeführt! Aus der Sklaverei des Teufels. Durch Jesus haben wir einen neuen guten Herrn, der uns nicht treibt, sondern liebt bis in Ewigkeit! Wir leben jetzt mit Jesus hier im Reich Gottes – seinem Frieden, seiner Freude und Gerechtigkeit im Heiligen Geist.

Wir feiern auch Erntedank! Gott beschenkt auch uns jedes Jahr mit vielen Früchten, Gemüse, Getreide und Obst. Wir könnten noch so viel pflanzen würde Gott nicht das Wachstum schenken, würden wir nichts ernten. Also – danke, Jesus, für all das Gute!!

Und wir feiern auch die Treue Gottes! Wir sind auf demWeg in das verheißene Land – Jesus wird uns zu sich holen. Aber wir wissen nicht den Tag und die Stunde – nur dass Jesus bald kommt. So lange wird er uns versorgen mit allem, was wir brauchen. Diese Zuversicht gibt uns doch Mut und Trost für die kommende Zeit, egal wie unsicher sie auch ist. Gott ist mit uns, wie er mit Israel in der Wüste war. Genauso wird er auch uns versorgen, selbst wenn wir unsere Häuser verlassen und fliehen müssten.

Vertrauen wir Jesus und freuen wir uns an seiner Treue und Liebe zu uns! Wir feiern Jesus!

Alles Liebe – Rebekka Gott ist treu!

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