Im verheißenen Land angekommen – was jetzt?

 

In den beiden letzten Reporten habe ich über den „Durchbrecher“, der vor uns hergeht, gesprochen; auch das Volk Israel musste „aufbrechen“. Ohne den „Aufbruch“, kommt kein „Durchbruch.“

Das ist also ein Zusammenspiel von Gott und dem Volk Israel bzw. Gott und Josua, der das Volk Israel leitete.

Endlich, nach 40 Jahren Wüstenzeit kamen sie in das verheißene Land Kanaan – das Land, das von Milch und Honig überfließt! Das Land, das Gott Abraham für seine Nachkommen auf Dauer verheißen hat. Jeder Stamm bekam sein Erbteil – für alle gab es genug Platz im Land Kanaan.

Endlich waren sie alle angekommen – was für eine Freude!!!

Hier sehen wir die Treue Gottes! Das, was Gott zugesagt hat, das hält er auch – auch wenn es lange dauert, oft länger, als wir meinen, so kommt es doch, wie Gott es gesagt hat. Vertraue auch du Gott, dass er seine Versprechen dir einlöst – auch wenn es schon viele Jahre her ist. Gott ist auch dir treu.

Was war neu in Kanaan?

Am 14. des 1. Monats feierten sie das Passahfest und am nächsten Tag geschah etwas ganz Besonderes für sie.

 

„Und genau an diesem ersten Tag nach dem Passah, an dem sie etwas vom Ertrag des Landes gegessen hatten, blieb das Manna aus. Von nun an ernährten sich die Israeliten nicht mehr vom Manna, sondern vom Ertrag des Landes Kanaan.“

Josua 5:12 HFA

 

Die „Manna-Zeit“ – 40 Jahre „Manna aus dem Himmel“- war vorüber! Stell dir mal vor, du würdest 40 Jahre lang immer das Gleiche essen und dann plötzlich ißt du ganz verschiedene Brotsorten, Gemüse, Obst, Fleisch und Käse. Was denkst du, was das für ein „Glücksgefühl“ war!!! Ich glaube, sie waren äußerst happy, im verheißenen Land zu sein.

 

Josua war ein besonderer Mann.

Gott hatte ihm einen neuen Namen gegeben. Aus Hoschea (= Rettung) wird Josua (=Jeschua rettet!) Ein Hinweis auf Jesus. Josua diente 40 Jahre lang Moses. Er hatte alles miterlebt – den Auszug aus Ägypten (= heraus aus der Sklaverei), wie das Meer sich teilte und die Ägypter starben, das Manna und die Wachteln. Moses schickte ihn, gegen die Amalekiter zu kämpfen (= die im Tal wohnen = die das Volk Gottes aussaugen). Und Josua siegte über sie.

Josua war ca. 30 Jahre jünger als Moses und lernte von ihm. Josua wich nicht vom Zelt der Begegnung – Tag und Nacht. Er war immer da, wo die Kraft Gottes war, da, wo Gott zu ihm redete. Josua blieb beständig. Er und Kaleb kamen in das verheißene Land – 2 Millionen Menschen, die über 20 Jahre alt waren, starben in der Wüste, weil sie rebellisch waren gegen Gott. Moses hatte seine Hände auf ihn gelegt und ihn gesegnet – wie bei einer Ordination. Der Geist der Weisheit von Moses kam auf Josua.

Gott sagte ihm und sagt dir: „Du wirst immer siegreich sein!“ unter folgenden Bedingungen:

  1. Das Wort Gottes muss in deinem Munde sein.
  2. Sinne darüber nach!
  3. Tue das Wort Gottes!

Dann hast du Sieg und Erfolg wie es in Psalm 1 steht.

 

Josua ging Richtung Jericho und auf dem Weg kam ihm ein Mann mit einem gezückten Schwert entgegen. Josua floh nicht, sondern mutig fragte er, wer er sei, Freund oder Feind? Und er antwortete:„ Ich bin der Befehlshaber über das Heer Gottes. Jetzt bin ich hier zur Stelle.“ Es war Jesus! Josua fiel zu seinen Füßen und fragte, was er machen solle. „Zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden“ und Josua zog seine Schuhe aus.

Erinnert ihr euch, was Gott zu Josua sagte? „Sei mutig und sei stark, denn der Herr, dein Gott ist mit dir.“ Gott redete so etwas nicht nur, sondern er ist wirklich mit Josua gewesen und er ist auch wirklich mit dir! Manche Christen sehen Jesus  oder einen Engel oder öfter erleben wir sie. Sie streiten für uns. Doch selbst wenn nicht, eines ist sicher: Jesus ist mit dir wie er mit Josua war!

 

Die Bibel sagt ganz klar – es gab nicht nur Milch und Honig und abwechslungsreiches Essen im verheißenen Land, nein, auch Feinde! Und diese Feinde wollten verhindern, dass die Israeliten das Land einnehmen!

 

Gott sagte in Josua 3:10-11

„Ihr sollt wissen, dass der lebendige Gott bei euch ist und dass er ganz sicher für euch alle Völker eures neuen Landes vertreiben wird: die Kanaaniter, Hetiter, Hiwiter, Perisiter, Girgaschiter, Amoriter und Jebusiter……“

Das ganze Land war besetzt mit Feinden, die alle getötet werden sollten!

 

Übertragen auf unser Leben heute als Christen ist es auch so! Wir leben auch im verheißenen Land – „in Christus“, aber hier sind auch 7 Feinde, die verhindern wollen, dass wir das Land einnehmen.

 

  1. Die Hetiter stehen für Angst. Angst lähmt und hindert, vorwärts zu gehen.
  2. Die Girgasiter stehen für Kompromisse mit dem Fleisch und dem Teufel.
  3. Die Amoriter – für Stolz, Arroganz und Überheblichkeit. Gott widersteht dem Stolzen, dem Demütigen aber gibt er Gnade.
  4. Die Kananiter – Materialismus. Sucht nach Geld und Reichtum. Das muss raus aus unserem Leben. Geldliebe ist die Wurzel alles Bösen.
  5. Die Perisiter- für Unreinheit. Sexuelle Unreinheit wie Pornosucht, Ehebruch und Hurerei.
  6. Die Hewiter – für Humanismus. Wir können alles – wir machen alles. Wir brauchen Gott nicht.
  7. Die Jebusiter – für Entmutigung, Verdammnis und Anklage, innere Zerstörung und Depressionen.

 

Durch eine tiefe Beziehung mit Jesus werden wir das verheißene Land einnehmen wie Josua Kanaan eingenommen hat. Auf Deutschland wartet eine Erweckung.

 

„Sei mutig und sei stark, denn der Herr, dein Gott ist mit dir in allem, was du tust.“

 

Gott ist mit dir. Gott und du, ihr werdet die Feinde besiegen und das eigene Herz und das Land einnehmen. Vertraue Jesus und sei stark und mutig!

 

Du bist wie Josua.

 

Sei gesegnet – Rebekka

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