Die Wege zur Nähe Gottes ist das Thema unserer Fastenzeit. In den letzten Predigten hörten wir von Johannes, Daniel, Moses und David. All diese Männer hatten eine besondere Beziehung zu Gott und wurden zum großen Segen für sich selbst, das Volk Israel und sogar für andere Länder.

Wir sehen uns sicher nicht so wie die großen Männer, oder vergleichst du dich mit Moses? Mit Daniel?

Es gibt einen Weg zur Nähe Gottes, den wir alle gehen können – Tag für Tag: den Weg des Gebens – Gutes tun für Jesus. 

Wir haben September, einen Monat der Ernte. Äpfel, Pflaumen, Birnen, Salat, Tomaten und viel Beeren sind reif. Gott schenkt uns die Ernte, damit wir sie genießen, gesund bleiben und ihm die Ehre geben.

 

Kürzlich las ich die Geschichte von einem jungen Mann -Howard Kelly-, dessen Familie sehr arm war. 

Mit Milch bezahlt“lautete das Thema.

Der arme junge Mann, der Waren von Tür zu Tür verkaufte, um sein Schulgeld bezahlen zu können, stellte eines Tages fest, dass er nur noch einen Cent übrig hatte,um seinen Hunger zu stillen. Er beschloss, im nächsten Haus um eine Mahlzeit zu bitten. Er verlor jedoch die Nerven, als eine schöne junge Frau die Tür öffnete. Anstelle einer Mahlzeit bat er um einen Schluck Wasser.

 

Die junge Frau bemerkte, dass er hungrig aussah, und brachte ihm ein großes Glas Milch. Er trank es langsam und fragte dann: „Wie viel schulde ich Ihnen?“

Sie schulden mir nichts“, antwortete die junge Frau. „Mutter hat uns gelehrt, niemals etwas für eine Freundlichkeit zu verlangen.“

 

Der junge Mann sagte: „Dann danke ich Ihnen von Herzen.“ Als Howard Kelly an diesem Tag dieses Haus verließ, fühlte er sich nicht nur körperlich stärker, sondern sein Glaube an Gott und seine Menschen war gestärkt. Bevor er zu diesem Haus kam, war er kurz davor gewesen, aufzugeben und aufzuhören.

 

Jahre später wurde diese junge Frau schwer krank. Die örtlichen Ärzte waren ratlos und schickten sie schließlich in die Großstadt, wo sie Spezialisten hinzuzogen, um ihre seltene Krankheit zu untersuchen. Dr. Howard Kelly wurde zur Konsultation hinzugezogen. Als er den Namen der Stadt hörte, aus der die Patientin kam, erfüllte ein seltsames Licht seine Augen. Sofort stand er auf, ging den Flur des Krankenhauses hinunter und in ihr Zimmer.

 

Er erkannte die junge Frau von damals sofort wieder. Er ging in das Sprechzimmer zurück, entschlossen, sein Bestes zu geben, um ihr Leben zu retten. Von diesem Tag an widmete er dem Fall besondere Aufmerksamkeit.

Nach einem langen Kampf war die Schlacht endlich gewonnen und die Frau wurde wieder gesund. Dr. Kelly forderte die Geschäftsleitung des Krankenhauses auf, ihm die endgültige Rechnung dieser Frau zur Genehmigung vorzulegen.

 

Er sah sich die Rechnung an, schrieb etwas auf den Rand, und die Rechnung wurde in ihr Zimmer geschickt.

 

Die Frau hatte Angst, ihre Rechnung zu öffnen, denn sie war sich sicher, dass es den Rest ihres Lebens dauern würde, um alles zu bezahlen. Schließlich schaute sie nach und etwas erregte ihre Aufmerksamkeit auf der Seite der Rechnung.

 

Sie las diese Worte:

 

Die Rechnung ist völlig beglichen, sie wurde mit einem Glas Milch bezahlt.“

 

Unterzeichnet

 

Dr. Howard Kelly.

 

Tränen der Freude flossen aus ihren Augen, als ihr glückliches Herz betete: „Danke, Herr, dass sich deine Liebe durch menschliche Herzen und Hände verbreitet hat.“

 

Wenn wir freundlich zu Menschen in Not sind, sieht Gott das. Er wird dir die Ernte des Samens, der gesät wurde, zurückbringen.

 

Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25:40

 

Nicht immer werden wir bei Menschen bekannt wie ein Mose, Daniel oder David, aber bei Gott zählt jede gute Tat! Gott sieht dein Handeln und er wird dir eine große Ernte geben – für jedes Glas Wasser, das du anderen geschenkt hast, gibt es Lohn im Himmel und oft auch schon hier auf der Erde. 

Wenn du in der Nähe Gottes lebst und Gutes tust, schenkt Gott dir eine reiche Ernte.

 

Shalom Rebekka 

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