Wage es, zu glauben!

Echter Glaube ist ein Geschenk Gottes. Man könnte sich fragen: „Was muss ich wagen, wenn es ein Geschenk ist? Man muss es ja nur annehmen.“ Richtig, man muss es annehmen und das umsetzen, was man im Glauben empfangen hat. Das Umsetzen erfordert manchmal Mut, da nicht alle oder sogar nur wenige diesen Glauben haben.

Als Beispiele zählt Hebräer 11 einige Männer und Frauen auf, die im Glauben vieles für Gott erreicht haben. Es sind die Glaubenshelden.

Selbst wenn du dich noch nicht als Glaubensheld siehst, kannst du doch Glaubenserfahrungen machen.

Wir sollen den Tag der kleinen Anfänge nicht verachten.

Jesus erzählt von einer Frau, die Glauben für sich hatte, den keiner sehen sollte.

 

Unterwegs berührte eine Frau, die seit zwölf Jahren an starken Blutungen litt, von hinten heimlich ein Stück seines Gewandes. Denn sie dachte: »Wenn ich wenigstens seine Kleider berühren kann, werde ich bestimmt gesund.« Jesus drehte sich um, sah sie an und sagte: »Du kannst unbesorgt sein, meine Tochter! Dein Glaube hat dich geheilt.« Im selben Augenblick war die Frau gesund.“

Matthäus 9:20-22 HFA

 

Aber Jesus hat ihren Glauben gesehen, denn nicht das Gewand heilte, sondern Jesus. Er ist es, der Wunder und Zeichen wirkt.

 

Auch der Evangelist Chris Franz erzählte eine schöne Geschichte, die ich euch gerne mitteilen möchte.

 

Eine Baptistin weinte bitterlich ganz hinten in dem Evangeliumszelt in Sacramento, Kalifornien. Sie war extra früh hereingekommen, als die Männer noch das Zelt für den Evangelisten R. W. Schambach aufbauten. Schambach hörte sie weinen und ging nach hinten, um zu sehen, was das Problem war. Er fragte sie: „Was ist das Problem, Mutter?“

Sie antwortete: „Ich bin Hunderte von Kilometern von San Francisco gekommen, und jetzt wurde mir gesagt, dass es heute keine Gebetskarten für die Anliegen der Kranken geben wird! Ich war mir sicher, wenn ich meine Tochter nur unter das Zelt bringen könnte, wären ihre Augen geheilt und sie würde nicht mehr schielen, aber jetzt kann ich nicht einmal eine Gebetskarte bekommen!“

„Wo ist deine Tochter?“, fragte Schambach. „Hier ist sie“, sagte sie noch immer weinend. Schambach sah in die Augen des kleinen Mädchens und sah zwei völlig normale Augen, die nicht schielten. Er fragte: „Bist du sicher, dass dies deine Tochter ist?“ „Natürlich, ich kenne doch meine eigene Tochter“, antwortete sie. Schambach sagte: „Dieses Mädchen hat vollkommen gesunde Augen, ich sehe kein Schielen oder eine Überkreuzung!“

Die Mutter kniete nieder, sah ihre Tochter an und fing erneut an laut zu weinen. Sie brauchte keine Gebetskarte. Sie nahm ihre Tochter bei der Hand und fing voller Freude an, durch das ganze Zelt zu rennen. Gott hatte sie beim Wort genommen. „Ich wusste, dass ihre Augen gerade werden würden, wenn ich meine Tochter unter das Zelt bringen könnte!“ Genau das ist passiert!

Die blutflüssige Frau in der Bibel gab ebenfalls eine kühne Erklärung ab: „Wenn ich nur sein Gewand berühren kann, werde ich geheilt.“

Matthäus 9:21

Gott wird uns begegnen, wenn wir es wagen, ihm zu glauben.

 

Manchmal wagen wir es nicht, direkt zu Jesus zu gehen, aber wir wissen, seine Nähe – das Gewand von ihm – genügt schon, dass seine Kraft fließt. Vielleicht bist du so jemand, der mehr im Verborgenen Dinge erobert oder auch für die Kinder und Enkelkinder “erglaubt”. Ohne gesehen zu werden, ganz still und alleine, ohne Aufmerksamkeit erregen zu wollen, doch fest im Herzen bist du dir sicher: Jesus wird handeln. Und so wird es auch sein. Jesus sagt auch dir: “Du kannst unbesorgt sein, meine Tochter oder mein Sohn! Dein Glaube hat dich geheilt.”

Shalom Rebekka 

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