Insight Covid-19.

Na, wie geht es Euch nach so einer langen Coronakrise? Es hat sich viel geändert – negativ und aber auch positiv. Heute hörte ich von jemand, der drei Wochen im Koma lag.Jetzt ist er wach, aber man weiß noch nicht, ob er überlebt. Ich finde es für die Menschen am schlimmsten, die betroffen sind, sei es dass sie selbst erkrankt sind oder Angehörige von Erkrankten bzw. Verstorbenen sind. Besonders für diese Menschen sollten wir beten und, wenn wir welche persönlich kennen, sie ermutigen und beschenken mit Kleinigkeiten. Sie brauchen unseren Trost und unsere Hoffnungsperspektive. Denn wer hat schon solch eine Perspektive außer wir Christen? Niemand, denn nur Jesus hat den Tod besiegt und hat uns allen ein Leben versprochen in Gesundheit und ohne Stress.

Gestern hörte ich eine Predigt von Pastor Leo Bigger. Er nahm eine Box mit Deckel und sagte, dass eine Krise unsere Box öffnet, und dann sehen wir das, was drin ist. Er öffnete die Box und darin lag ein Zettel mit all seinen Terminen in den USA…., die er alle nicht wahrnehmen kann. Und jetzt? Er legte den Zettel raus aus der Box und hielt die leere Box Gott hin und betete: „Heiliger Geist komm du und füll du diese Box.“ Und er hat es getan – anstelle dass er in den USA predigte, predigte er hier in Deutschland vor vielen Menschen. Nicht unsere Pläne, sondern Gottes Pläne sollen geschehen.

Krisenzeiten sind gute Zeiten, um alles zu überdenken und Gott neu zu fragen: „Bin ich noch auf deinem Kurs? Laufe ich in der Spur, die du von mir willst?“

Wenn vieles wegfällt, kann man sich auf Neues konzentrieren, was vielleicht sehr wichtig ist, z.B. auf die Ehe und Familie und Freundschaften. Gott setzt Akzente und er zeigt uns, was ihm wichtig ist und was für ihn nicht so wichtig ist. Und das, was ihm nicht so wichtig ist, sollte auch uns nicht so wichtig sein.

Wir haben in Deutschland seit 75 Jahren keinen Krieg erlebt und keine wirkliche Krise. D.h. wir sind verwöhnt in unserem Lebensstil. Wir kennen nur ein Leben aus der Fülle – Essen gehen, Hobbys nachgehen und immer genug Geld in der Tasche haben. Aber was ist, wenn dieser Luxus wegfällt? Wenn wir alle immer zu Hause unser Essen kochen müssen und sogar einteilen müssen, was wir essen. Wie kommen wir damit klar? Motzen wir oder sind wir Gott auch dann dankbar?

Jesus sagt: „Wer nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein.“

Das Volk Israel lebte 40 Jahre in der Wüste und bekam täglich das Brot und die Wachteln aus dem Himmel – göttliche Versorgung. Was für ein Wunder!! Und die Kleider und die Schuhe gingen nicht kaputt – wie genial ist das denn??? So etwas gibt es nur bei unserem Gott!!!

Ein super Wunder – finde ich. Aber wie hat es das Volk Israel empfunden?

Schon nach kurzer Zeit haben sie gemotzt: „ Immer Manna essen und Wachteln, wir wollen wieder zurück nach Ägpyten zum Knoblauch und Lauch.“ Essen ist für uns Menschen sehr wichtig. Und zwar nicht nur dass wir satt sind, sondern auch was wir essen. Wir sind verwöhnt mit Luxusessen und es ist gut, wenn wir den Gedanken zulassen, dass es auch mal anders werden kann. Was ist, wenn eine „magerere Zeit“ kommt und wir nur z.B. gekochte Kartoffeln essen können oder selbst gebackenes Brot? Oder Haferflocken mit Milch oder……

Bist du dann Gott noch dankbar? In der Theorie sicher ja, aber die Praxis ist oft anders. Als ich in die Mission ging und mein Essen total umgestellt wurde, hatte ich „Heisshunger“ auf verschiedene Sachen, besonders Wurst und Fleisch. Aber es gab kaum Fleisch, weil wir das Geld nicht dafür hatten. So betete ich und manchmal bekam ich dann günstig Wurstreste 🙂 ich war Gott so dankbar!!

Aber nach einiger Zeit hatte sich mein Geschmack verändert und ich mochte dann Dinge, die ich vorher nicht aß oder nicht so gerne – Käse, Milch…. Mir wurde klar, unsere Geschmäcker können sich verändern, aber es braucht eine Zeit der Umgewöhnung. Dann ist es einfach, anders zu leben ohne Stress und mit Dankbarkeit.

Doch bis du diese Umgewöhnung hast, brauchst du eine Entscheidung: „Ja Gott, ich will dir danken, auch wenn es „Schmalkost“ gibt und nicht immer Wurst und Käse und M’s…..“

Wenn du weißt, was ich meine… 🙂

Ich glaube, dass Gott uns versorgen wird, aber lasst uns schon jetzt üben, anders zu denken und vielleicht auch anders zu essen. So sparen wir Geld und lernen schon jetzt in Dankbarkeit Gott gegenüber zu leben. Gehe schrittweise mit Jesus, damit du nicht irgendwann einen „Quantensprung“ machen musst, der dir fast zu groß ist.

Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Friede und Freude und Gerechtigkeit im Heiligen Geist.

Unser Fokus ist und bleibt auf Jesus und seinem Reich – egal was kommt! Dann haben wir Frieden und Freude und Gerechtigkeit im Heiligen Geist.

Ich liebe unseren Hochzeitsvers:

„Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens;

Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.“

 

Vor dem Angesicht Gottes ist Fülle von Freude und Lieblichkeiten in seiner Rechten immer! Was wollen wir mehr? Also ist unser Aufschauen zu Jesus gefragt – der Blick nach oben beschenkt dich und mich mit Freude und Lieblichkeiten egal, was hier auf der Erde abgeht! Wir dürfen das Reich Gottes schon jetzt in vollen Zügen genießen, auch wenn wir weltlich gesehen „kürzer treten“ – die Fülle im Reich Gottes nimmt nicht ab. Danke Jesus! Wir haben Anteil an diesem Leben im Überfluss!

 

Jesus ist deine Quelle, die dich nie im Stich lässt – keinen Tag, solange du hier auf dieser Erde bist!

Gott ist treu.

 

Alles Liebe

Rebekka

Schalom – Rebekka

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